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Entkalkungen |
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Wasseraufbereitung |
Kathodischer
Korrosionsschutz |
Spez.
Reinigungen
und
Desinfektionen |
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WASSERAUFBEREITUNG
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Wasser -
Lebenselixier der ganzen Erde
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Ohne
Wasser
kein Leben. |
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Diese Aussage ist so einfach und doch so ausschlaggebend. Als eines
der wichtigsten Element-Verbindungen bestimmt Wasser alles
und jedes auf diesem Planeten. Als Klimafaktor bestimmt das Wasser
den Kreislauf der Erde und allen Lebens auf dem blauen Planeten.
Wasser ist der grösste Wärmeträger unseres Himmelskörpers und
Wasser verfrachtet riesige
Mengen von Energie auf der ganzen Erde. Mehr als zwei Drittel
der Oberfläche unseres Planeten sind mit Wasser bedeckt. Und binnen
3100 Jahren wandert die gesamte globale Wassermenge einmal
durch die Atmosphäre. Obwohl kein einziger Tropfen Wasser im
Kreislauf von Verdunstung und Niederschlag verloren geht, gilt es
sorgsam mit dem für uns so selbstverständlichen Gut um zugehen. Auch
die Trinkwasser Vorräte in der Schweiz sind zunehmend durch
menschliche, industrielle und landwirtschaftliche Tätigkeiten
bedroht. Der durchschnittliche Trinkwasser-Verbrauch liegt in der
Schweiz bei ca. 160 Liter pro Kopf und Tag. Mit der Industrie
mitgerechnet bei ca. 450 Liter. |
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- Wissenswertes |
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- Filtersysteme |
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- Enthärtungsanlagen |
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- Patronenentsalzung |
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- Dosieranlagen |
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- Umkehrosmose-Anlagen |
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- UV- Entkeimung |
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- Physik. Kalkbehandlung |
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Eigenschaften von H2O
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Wasser
besitzt einige sehr spezifische Merkmale. So ist es unter normalen
Bedingungen bei 4°C am schwersten, geht aber erst bei 0°C in
die feste Phase und ist gegen alle Gesetzmässigkeiten in der festen
Phase leichter als im flüssigen Zustand. Wäre dies nicht so, so würde
ein See von unten her zu gefrieren. Wasser verhält sich in vielen
Bereichen atypisch, das kommt daher, weil seine elektrische Ladung im
einzelnen Molekül nicht gleichmässig verteilt ist. |
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Kontakt |
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Das Wassermolekül
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Ein
Wassermolekül ist eine Verbindung aus einem Sauerstoff-
und
zwei Wasserstoff-Atomen.
Wasserstoff:
Elementsymbol H (hydrogenium, lat.: Wasserbildner)
Bei weitem häufigstes Element im Weltall.
Auf der Erde an 9. Stelle der Elementhäufigkeit.
Sauerstoff:
Elementsymbol O (oxygenium, lat.: Säurebildner)
Häufigstes Element auf der Erde.
Bestandteil von Luft zu 21%, im Meerwasser zu 86%. |
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Das
Sauerstoffatom besitzt 8 Elektronen. Bei der Molekülbildung mit 2
Wasserstoffatomen bleiben 4 Elektronen frei, welche sich auf der
Gegenseite zu zwei Elektronenpaaren anordnen. Das ganze Molekül ist
grundsätzlich neutral, bei den Wasserstoffatomen jedoch tendenziell
positiv und bei den Elektronen tendenziell negativ geladen.
Dies wird als Dipol bezeichnet.
Durch diese partielle Ladung entsteht einerseits die
Wasserstoffbrückenbindung, welche für die Anomalie des Wassers,
wie z.B. die grosse Oberflächenspannung, grundlegend ist. Andererseits
vermag das Wassermolekül dadurch andere Ionen-Verbindungen aufzupalten.
Deswegen ist Wasser ein gutes Lösungsmittel für polare (geladene)
Teilchen, da sich am Wasserstoff die negativen und bei den freien
Elektronen die positiv geladenen Stoffe anlagern. Fett und Öl hingegen
besitzen keine Ladung, sie sind also apolare Stoffe. Bei diesen Stoffen
braucht es eine zusätzliche Substanz (Seife) um desgleichen an Wasser zu
binden. |
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R(h)ein- und
Reinstwasser
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Wasser ist ein sehr gutes Lösungsmittel, weshalb eine Vielzahl von
Stoffen im Wasser gelöst sind. Auch Trinkwasser ist keineswegs
rein. Es ist zwar optisch sauber, enthält aber eine Menge gelöste und
suspergierte Salze, Gase, organische Kohlenstoffverbindungen und
Bakterien. Ebenso werden grössere Teilchen wie Sand, Lehm, Rost etc. ins
Leitungsnetz eingeschwemmt. Die meisten dieser Verunreinigungen sind
jedoch nicht störend, solange sie eine gewisse Konzentration nicht
überschreiten. Einige Stoffe sind sogar erwünscht, damit sich keine
Korrosionen im weit verzweigten Leitungsnetz bilden. Jede Wasserfassung
liefert unterschiedliche Quantitäten und Qualitäten und muss deshalb bei
minderer Qualität zu Trinkwasser aufbereitet werden. Rein- und
Reinstwasser kann hingegen nur mit grossem technischem Aufwand
hergestellt werden. Reinstwasser wird hauptsächlich in der
Pharmaindustrie sowie in der Mikrochip Fertigung als Rohstoff oder für
diverse Prozesse benötigt. Die qualitativen Unterschiede der
Reinheitsgrade des Wassers sind jedoch riesig. Wasser, welches in der
Pharma für Injektionen benötigt wird, ist in der Mikroelektronik gerade
mal Abwasser.
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Einflussgrössen
von Schweizer Trinkwasser
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Anhand
der nachstehenden Parameter wird ersichtlich wie einige
Wasserinhaltstoffe von Trinkwasser unterschiedlich verteilt sein können.
Dies sind nur die gebräuchlichsten Parameter. Gemäss Fremd- und
Inhaltsstoffverordnung sowie Lebensmittelbuch bestehen für mehr als 80
Stoffe und Parameter Toleranz- Grenz- sowie Erfahrungswerte.
Aerobe,
mesophile Keime
max. 100 pro ml an der Quelle, max. 300 pro ml im Verteilnetz
Escherichia coli, Enterokokken es
dürfen keine in 100 ml nachweisbar sein. (Indikator für
Fäkal-Verschmutzung)
Salmonellen
es dürfen keine in 5 Liter nachweisbar sein.
Gesamthärte 4-45 °fH (Gesamtes Calzium und
Magnesium/Kalkgehalt)
Karbonathärte 2-30 °fH (Gehalt an Ca und Mg welche
an die Kohlensäure gebunden sind)
Leitfähigkeit 200-1000 mS/cm (Stromleitfähigkeit, abhängig
von der Menge an gelösten Stoffen)
pH
Wert 7-8 pH (Zeigt ob das
Wasser sauer oder alkalisch reagiert. 7 = neutral)
Calcium
Magnesium
Natrium
Chlorid
Sulfat
Nitrat |
20-400 mg/l
1-50 mg/l
1-200 mg/l
1-200 mg/l
1-200 mg/l
1-50 mg/l |
(Härtebildner/Kalk-Bestandteil)
(Härtebildner/Kalk-Bestandteil)
(Kochsalz-Bestandteil)
(Kochsalz-Bestandteil)
(Gips)
(Landwirtschaft/Dünger) |
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Übersicht der
verschiedenen Wasseraufbereitungsverfahren
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Filtration konventionell
Ultra- Nanofiltration
Umkehrosmose
Fällung und Flockung
Enthärtung
Teilentsalzung
Entkeimung durch Oxidation
Entkeimung mit UV-Licht
Dosierung, Konditionierung
Entkarbonisierung
Vollentsalzung
Elektrodeionisation |
Zurückhalten der suspergierten Teile über Oberflächen oder
Tiefenfilter.
Filtration über Membranen; wie Umkehrosmose jedoch grössere Poren.
Tangentialfluss-Filtration in Konzentrat und Permeat. (Salzarmes
Wasser)
Bildung und Ausfällung von filtrierbaren Mikroflocken durch
Flockungsmittel.
Entfernung aller Härtebildner (Calcium und Magnesium) über
Ionentauscher-Harze.
Entfernung der Härtebildner welche an das Karbonat angelagert sind.
Abtötung von Keimen durch Chlor, Ozon, Wasserstoffperoxyd, Silber
etc.
Abtötung von Keimen im Durchfluss mittels UV-C Strahlen.
Rost- und Kalkschutz in Hausinstallationen sowie für Keimschutz in
Kühltürmen.
Entfernung des gelösten Kohlendioxid. (Kohlensäure).→
Reinstwasser Produktion
Entfernung aller Ionen- sowie Silikatverbindungen. →Reinstwasser Produktion
Vollentsalzung mittels selektiven Membranen. →Reinstwasser Produktion |
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