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Trübes Warm- oder Kaltwasser in Sanitär-Installationen kann viele
Ursachen haben. Oft liegt der Grund in der
Werkstoff-Beschaffenheit der Installation. So fliesst
kontinuierlich mehr oder weniger braunes Wasser aus den
Sanitärarmaturen. Dieses rostbraune, bis zum Teil schwärzliche
Wasser, bezeichnet man als Rostwasser. |
Wie entsteht
Rostwasser
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Rostwasser
entsteht dort, wo Sanitäre Installationen ganz oder teilweise in
verzinkten
Eisenleitungen
erstellt worden sind. Die Ursache liegt am Werkstoff selbst, da bei
verzinkten Eisenrohren
im Verlauf ihrer Betriebsdauer zuerst die schützende Zinkschicht
und danach das Rohr selbst durch Korrosion zerstört wird. Die
Korrosion schreitet fort, wenn sich keine natürliche
Kalk-Rost-Schutzschicht an den Innenwandungen aufbaut. Vielfach
wird diese Schutzschichtbildung durch verschiedene Einflüsse
gestört. |
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Ursache von
Korrosionen
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Bei
der Korrosion von metallischen Werkstoffen tritt ein Metallatom
unter Abgabe von Elektronen als Metallion aus dem Werkstoff heraus.
An der Anode geht das Metall in Lösung und wandert zur
Kathode, wo es durch unterschiedliche Reaktionen verbraucht wird.
Dieser Korrosionsvorgang wird einerseits durch Wasserinhaltsstoffe
wie Sauerstoff, Kohlensäure etc. und andererseits durch
fehlende oder geringe Anteile an Calcium, Magnesium etc. begünstigt. |
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Entscheidend ob eine Korrosion stattfindet sind die Qualität und
die Montage der eingebauten verz. Eisenrohre,
die
Wasserzusammensetzung, die Temperatur des Wassers sowie die
Betriebsbedingungen (Stagnation). Deshalb ist das
Korrosionsverhalten von Eisenrohren in jeder Liegenschaft ganz
unterschiedlich und oft nur im Warmwasser-Leitungssystem,
seltener im Kaltwasser-Leitungssystem, anzutreffen. |
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Sanierung von
korrodierten Trinkwasserleitungen
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Korrodierte Warm- und
Kaltwasser-Leitungen können auf drei Arten saniert werden.
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Gesamte Trinkwasserinstallation durch neue Rohre ersetzen. Dies ist
die teuerste Variante
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Sandstrahlen mit anschliessender Kunstharz Innenbeschichtung. Kann
fast so teuer wie Neuinstallation werden.
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Spülen der Rohre und Einbau einer Dosieranlage. Günstigste
Variante. Wir führen nur diese Variante aus.
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Man
kann Leitungen auf drei Arten spülen.
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Spülen mit Wasser, evt. mit Hochdruck. Es wird nur der Schlamm
ausgespült.
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Spülen mit Wasser-Luft Spülapparat. Schlamm und lose sitzende
Rostpartikel können entfernt werden.
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Spülen mit einem Reinigungsmittel und Pumpe. Hierbei können auch
fest sitzende Partikel gelöst werden.
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Bei
schlechten Druckverhältnissen spülen wir grundsätzlich mit
einem Reinigungsmittel. Dabei werden fest sitzende Partikel gelöst
und die engsten Passagen geöffnet. Nach der Spülung mit dem
Rohrreiniger wird das gesamte Leitungs-system mit Frischwasser
gespült und passiviert. Wir machen keine Tiefenreinigung und keine
komplette Ent-rostung, da natürlich immer ein „Restrisiko“ eines
Durchbruches besteht. Kommt es trotzdem zum Durchbruch so ist die
Leitung an dieser Stelle so stark korrodiert oder schon ganz wenig
durchbrochen, dass nur noch der Rost dichtet und es früher oder
später auch ohne Spülung zum Durchbruch kommt. Durchbrüche geschehen
jedoch selten.
Nach der Spülung muss mit einer
Dosieranlage und einem
Dosiermittel eine Schutzschicht aufgebaut werden. |
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