Entkalkungen Entschlammungen
und
Spülungen
Wasseraufbereitung Kathodischer
Korrosionsschutz
Spez. Reinigungen
und
Desinfektionen
   
       
 

ENTKALKUNGEN

 

Woher kommt der Kalk im Boiler ?

Der Kalk wird in gelöster Form mit dem Wasser transportiert und lagert sich danach im Boiler als Kesselstein ab. Dies geschieht dadurch, weil durch das aufheizen des Wassers die gelöste Kohlensäure entweicht.
Das ursprünglich an CO2 gebundene Calcium- sowie Magnesium-carbonat setzt sich an den Heizflächen ab. Bei hohen Temperaturen, z. B. an Heizstäben von Elektroboilern und in Dampfkessel, lagern sich zusätzlich auch weitere Mineralien wie Sulfat (Gips), Silikat u.a. ab.

 

Materialien und Korrosionsschutz von Wassererwärmer

Boiler, auch als Wassererwärmer bezeichnet, werden grundsätzlich in Stahl oder in Chromstahl gefertigt. Ältere Fabrikate wurden z.T. auch in Kupfer (Cu) hergestellt.

Chromstahl:     Chromstahl ist bezüglich der Korrosionsbeständigkeit das beste Material.
                       Es müssen keine zusätzlichen Schutzmassnahmen getroffen werden.
                       Chromstahllegierungen :    Chrom-Nickel-Stahl
Symbol CrNi (CN)
                                                              Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl
Symbol CrNiMo
                                                              oder Werkstoffnummern z. B.  1.4404 , 1.4571

Stahl:               Stahl (Eisen) ist nicht korrosionsbeständig. Symbol Fe
                        Stahlboiler müssen zusätzlich geschützt werden.
                        Innenschutz :        Emaillierung der Stahloberfläche
Symbol Em
                                                    Aufbringen einer Kunststoffschicht
z.B. Hydroflon, Tectan etc.

Kathodischer Korrosionsschutz:
Um einen Schutz bei Email-Abplatzungen, Rissen in der Schutzschicht o.a. zu gewährleisten, werden zusätzlich Magnesium- oder Fremdstrom Anoden eingebaut. Magnesiumanoden sind einem Abbau unterworfen und müssen periodisch gereinigt oder ausgewechselt werden. Fremdstromanoden sind grundsätzlich wartungsfrei.

Daher müssen bei jeder Entkalkung von Stahlboiler deren kath. Korrosionsschutz überprüft und wenn nötig erneuert, gereinigt oder zusätzlich eingebaut werden.

Entkalkung

 

Textfeld: Wir kennen jedes Fabrikat und jeden Boilertyp.
Wir verfügen über die nötigen Ersatzteile wie Dichtungen, Magnesiumanoden, Fremdstromanoden, Standrohre, usw.
Eine Entkalkung ist nicht gemacht, indem man einfach den losen Kalk entfernt. Gerade die oft fest sitzenden Ablagerungen an eingebauten oder demontierbaren Wärmetauschern verursachen den hohen Energieverlust von bspw. 18% bei 3 mm Kalkaufbau. Wärmetauscher aus Rippenrohren dürfen mechanisch überhaupt nicht gereinigt werden, da sonst die feinen Lamellen beschädigt werden. Deshalb muss oder kann eine Entkalkung oft nur acidisch ausgeführt werden. Dabei werden die harten Beläge in Lösung gebracht und mit Wasser ausgespült. Eine fachgerechte Entkalkung erfordert viel Erfahrung sowie spez. Werkzeug und Gerätschaften.

     


 

 

 

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8 gute Gründe für eine Boilerreinigung

1.        Kalk frisst Energie.

       Und zwar sehr viel. Schon 3 mm Kalkaufbau auf einem Heizelement erhöhen den Energieverbrauch
       um mehr als 18%.
2.    Im Boilersumpf tummeln sich Bakterien.
       In jedem Wasser sind eine riesige Anzahl an Bakterien vorhanden. Im Schmutz am lauwarmen
       Boilerboden vermehren sich die Bakterien optimal.
3.    Abgenutzte Schutzanoden werden ersetzt.

       Emaillierte Wassererwärmer sind mit einer Schutzanode ausgerüstet. Magnesium-Schutzanoden
       zersetzen sich und müssen periodisch gewechselt werden.
4.    Spröde Boilerflanschdichtungen werden ausgewechselt.
       Dichtungen können über die Jahre spröde und undicht werden.
5.    Kontrolle der Absperrarmaturen.
       Undichte, schwer gängige oder defekte Absperrarmaturen sind ein Graus wenn ein schnelles
       absperren des Wasserzuflusses notwendig wird.
6.    Kontrolle der Druck- und Wassermenge.
       Bei geringen Warmwasser-Mengen und Druckverlust an den Zapfstellen liegt das Übel oft am
       Warmwasserbereiter.
7.    Ursachen Forschung bei unzureichendem Warmwasser.
       Bei zu wenig Warmwasser kann bei einer regelmässigen Boilerentkalkung die Verkalkung als Grund
       der Störung von vornherein ausgeschlossen werden.
8.    Werterhalt der Anlage.
       Regelmässige Entkalkung und Reinigung des Boilers sichert die Funktionsweise der Warmwasser-
       Aufbereitung.

Ein Boiler sollte in Abständen von 4 bis 10 Jahren regelmässig entkalkt und gereinigt werden. Bei hartem Wasser in kurzen Abständen, bei weichem Wasser in längeren Abständen. Emaillierte Boiler müssen wegen der Schutzanoden auch bei weichem Wasser in kurzen Intervallen gewartet werden